Weiterbildungsberatung

Die kontinuierliche berufliche Weiterbildung ist ein Muss für alle Fachkräfte und hat topaktuelle Bedeutung. Veränderungen in der Arbeitswelt mit den ständig wachsenden und sich wandelnden Anforderungen fordert die Bereitschaft zum lebenslangen beruflichen Lernen. Wir unterstützen Sie dabei.

Fortbildungsprüfungen

Die Arbeitswelt mit den ständig wachsenden und sich wandelnden Anforderungen fordert von allen Fachkräften die Bereitschaft zum lebenslangen beruflichen Lernen. Die Zahlen der Fortbildungsprüfungen des Handwerks bestätigen, dass die Angebote der beruflichen Weiterbildung aktuell und passgenau sind.

Die Handwerkskammer organisiert Fortbildungsprüfungen in einer großen Zahl von Fachbereichen wie:

  • Ausbildereignungsprüfung
  • Betriebsassistentin / Betriebsassistent (HWK)
  • Geprüfte Fachfrau bzw. Geprüfter Fachmann für kaufmännische Betriebsführung nach der Handwerksordnung
  • Betriebswirtin / Betriebswirt nach der Handwerksordnung
  • CNC-Fachkraft
  • Fachwirtin / Fachwirt für Gebäudemanagement
  • Gebäudeenergieberaterin bzw. -berater (HWK)
  • Geprüfte Fachfrau bzw. Geprüfter Fachmann für kaufmännische Betriebsführung nach der Handwerksordnung
  • Geprüfte Kfz-Servicetechnikerin bzw. Geprüfter Kfz-Servicetechniker
  • Geprüfte Polierin / Geprüfter Polier
  • Restauratorin / Restaurator im Tischler-, Maurer- und  Stahlbetonbauer-, Maler- und Lackierer- sowie Zimmerer-Handwerk
  • Malerin und Lackiererin / Maler und Lackierer für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege
    Tischlerin / Tischler für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege
    Maurerin / Maurer für Restaurierungsarbeiten
    Zimmererin / Zimmerer für Restaurierungsarbeiten
  • Gestalterin / Gestalter im Handwerk

Die Anbieter dieser Weiterbildungen finden Sie neben oder unter dem Text. Wir als zuständige Stelle informieren Sie über die Zulassungsvoraussetzungen zu den Lehrgängen, über die Prüfungsinhalte und den -ablauf. Gleichzeitig nehmen wir die Prüfungen ab und bescheinigen Ihnen den erfolgreichen Abschluss.

Barbara Stodolski
Berufliche Fortbildung

Telefon 0561 7888-162
barbara.stodolski@hwk-kassel.de

Simone Heyner
Berufliche Fortbildung

Telefon 0561 7888-125
simone.heyner@hwk-kassel.de

Ausbildereignungsprüfung

Sie erwerben die Kompetenzen zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung, incl. Rechtlicher Grundlagen.

In folgenden Handlungsfeldern:

1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen.
Dazu gehört u. a. die Vorteile und den Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen zu können, bei den Planungen und Entscheidungen hinsichtlich des betrieblichen Ausbildungsbedarfs auf der Grundlage der rechtlichen, tarifvertraglichen und betrieblichen Rahmenbedingungen mitzuwirken, und  die Strukturen des Berufsbildungssystems und seine Schnittstellen darzustellen.

2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken.
Sie sind danach in der Lage, auf der Grundlage einer Ausbildungsordnung einen betrieblichen Ausbildungsplan zu erstellen, der sich insbesondere an berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen orientiert, die Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung der betrieblichen Interessenvertretungen in der Berufsbildung zu berücksichtigen,  den Kooperationsbedarf zu ermitteln und sich inhaltlich sowie organisatorisch mit den Kooperationspartnern, insbesondere der Berufsschule, abzustimmen, Kriterien und Verfahren zur Auswahl von Auszubildenden auch unter Berücksichtigung ihrer Verschiedenartigkeit anzuwenden und den Berufsausbildungsvertrag vorzubereiten und die Eintragung des Vertrages bei der zuständigen Stelle zu veranlassen.

3. Ausbildung durchführen.
Das Handlungsfeld umfasst selbstständiges Lernen in berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen handlungsorientiert zu fördern. Sie sind dabei in der Lage, lernförderliche Bedingungen und eine motivierende Lernkultur zu schaffen, Rückmeldungen zu geben und zu empfangen, die Probezeit zu organisieren, zu gestalten und zu bewerten, aus dem betrieblichen Ausbildungsplan und den berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen betriebliche Lern- und Arbeitsaufgaben zu entwickeln und zu gestalten.

4. Ausbildung abschließen.
Sie sind danach in der Lage die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen und dem Auszubildenden Perspektiven für seine berufliche Weiterentwicklung aufzuzeigen.

 Befreit von Teil 4 der Meisterprüfung

BZ Bildungszentrum Kassel GmbH
Falderbaumstraße 18-20
34123 Kassel
www.bz-kassel.de

Monika Pormetter
Tel. 0561 / 9596-453
m.pormetter@bz-kassel.de
www.bz-kassel.de

 

BBZ Berufsbildungszentrum Marburg
Umgehungsstraße 1-3
35043 Marburg
www.bbz-marburg.de

Anette Heiner
Tel.: 06421 / 4003-10
Anette.Heiner@bbz-marburg.de


Zulassungsvorraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung ist

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung

Betriebsassistentin / Betriebsassistent

Betriebswirtschaftliche Handlungskompetenz spielt heute eine zentrale Rolle in der betrieblichen Praxis. Neue Organisationsformen und Managementtechniken bestimmen das Geschehen im Betrieb. Sie erhalten die Möglichkeit, neben Ihrer regulären Ausbildung zusätzlich betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse zu erwerben, um qualifizierte organisatorische und betriebswirtschaftliche Aufgaben im kaufmännischen Bereich ausüben zu können.

Diese Zusatzqualifikation kann neben Ihrer dualen Berufsausbildung absolviert werden.

Der Lehrplan und Prüfungsvorschriften sind an die neuen Rahmenlehrpläne und Prüfungsverordnung für Teil III der Meisterprüfung angepasst worden.

Die bestandene Zusatzqualifikation befreit von Teil III aller Meisterprüfungen.

Oskar-von-Miller-Schule
Weserstr. 7
34125 Kassel
www.ovm-kassel.de

Andrea Heinemann
Tel.: 0561 9789-630
A.Heinemann@ovm-kassel.de


Max-Eyth-Schule Berufliche Schule
Weserstraße 7A
34125 Kassel
www.mes-ks.net

Tel.: 0561 774021
Fax: 0561 711954
info@max-eyth-schule.de

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung ist

  • eine Gesellenprüfung oder eine Abschlussprüfung und eine einschlägigen Bildungsmaßnahme zum Betriebsassistent / zur Betriebsassistentin (HWK) oder
  • eine einschlägige Bildungsmaßnahme und dessen Berufsausbildung im Handwerk, die nicht später als zwölf Monate nach Abschluss der Bildungsmaßnahme endet.
  • Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Kenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Geprüfte Fachfrau bzw. Geprüfter Fachmann für kaufmännische Betriebsführung nach Handwerksordnung

Neue Zukunftsperspektiven für Gesellen direkt nach Abschluss ihrer Ausbildung. Von der Lagerverwaltung, Materialbeschaffung oder Angebotserstellung steuerliche Grundlagen.

Die Fachfrau oder der Fachmann für kaufmännische Betriebsführung findet ein Arbeitsfeld in mittleren und großen Betrieben.

Durch die Erweiterung der beruflichen Handlungsfähigkeit sollen Sie in der Lage sein, als Führungskraft in handwerklichen Unternehmen betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Probleme analysieren und bewerten sowie entwickelte Lösungen unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen operativ umsetzen zu können.

Nach dieser Qualifikation können Sie folgende Aufgaben verantwortlich wahrnehmen:

1. die Potenziale eines Betriebes unter betriebswirtschaftlichen Aspekten analysieren und zu beurteilen,
2. handwerkliche Unternehmensgründung zu unterstützen,
3. handwerkliche Unternehmen kaufmännisch zu führen und zu entwickeln,
4. die Schnittstellenfunktion zwischen kaufmännischen und leistungserstellenden Unternehmensbereichen

wahrzunehmen.

Befreit von Teil 3 der Meisterprüfung

BZ Bildungszentrum Kassel GmbH
Falderbaumstraße 18-20
34123 Kassel
www.bz-kassel.de

Monika Pormetter
Tel.: 0561 9596-453
m.pormetter@bz-kassel.de

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung ist

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung

Betriebswirtin / Betriebswirt nach der Handwerksordnung

Die Anforderungen an Meister und Führungskräfte in den Handwerksunternehmen steigen stetig an. Ein betriebswirtschaftlich fundiertes und strategisch orientiertes Verständnis der Unternehmensführung ist daher das Ziel der neuen bundesweiten Verordnung zum anerkannten Fortbildungsabschluss "Geprüfter Betriebswirt / Geprüfte Betriebswirtin nach der Handwerksordnung". Künftige Betriebswirte sollen befähigt werden, Unternehmen unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Entwicklungen nachhaltig und erfolgreich zu führen. Im Vergleich zu den bisherigen Kammerregelungen ist die neue bundesweite Verordnung stärker darauf fokussiert, dass komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge reflektiert und für die Entwicklung konkreter Unternehmensstrategien genutzt werden.

Die in den vier Prüfungsteilen geforderten Qualifikationen sollen in unterschiedlich komplexen Situationsaufgaben und in einer Projektarbeit nachgewiesen werden.

Die Prüfung gliedert sich in die Prüfungsteile:

  • Unternehmensstrategie
  • Unternehmensführung
  • Personalmanagement
  • Innovationsmanagement

Prüfungsinhalte bei "Unternehmensstrategie" sind:

  • Volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bewerten
  • Rechtliche Rahmenbedingungen bewerten
  • Unternehmensstrategie planen

Bei "Unternehmensführung" wird in folgenden Handlungsbereichen geprüft:

  • Unternehmensführung und -organisation gestalten
  • Rechnungswesen im Unternehmen gestalten sowie Finanzierung und Liquidität sichern
  • Marketingkonzept und Kundenmanagement umsetzen
  • Wertschöpfung optimieren

Für den Bereich "Personalmanagement" sind folgende Themen prüfungsrelevant:

  • Personal planen und gewinnen
  • Personal führen und entwickeln

Im Prüfungsteil "Innovationsmanagement" wird die Qualifikation im Rahmen einer Projektarbeit, einer Präsentation und eines Fachgesprächs durchgeführt.

Bildungszentrum Kassel
Falderbaumstraße 18-20
34123 Kassel
www.bz-kassel.de

Katrin Bock
Tel.: 0561 9596-350
k.bock@bz-kassel.de

 

 

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung ist

  • eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung in einem Handwerk oder
  • einen anerkannten Fortbildungsabschluss nach einer Regelung auf Grund des Berufsbildungsgesetzes zum Industriemeister und zur Industriemeisterin, Fachwirt und Fachwirtin, Fachkaufmann und Fachkauffrau, zu einem Fachmeister oder einen Abschluss zum Staatlich geprüften Techniker und Staatlich geprüften Technikerin oder einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit vergleichbaren Qualifikationen und eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
  • einen Fortbildungsabschluss mit anderen einschlägigen Qualifikationen und eine mindestens dreijährige Berufspraxis.
  • Die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den genannten Aufgaben haben.
  • Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Kenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

CNC-Fachkraft

Ziel der Fortbildung ist, dass Sie die notwendigen Kenntnisse, die zum Einsatz einer CNC-Maschine gehören, erhalten. Als CNC-Fachkraft erstellen Sie Programme für computergesteuerte Fertigungseinrichtungen. Außerdem bedienen Sie diese Anlagen oder sind in der Arbeitsvorbereitung tätig. Beschäftigt werden CNC-Fachkräfte in erster Linie in Betrieben des Maschinen-, des Anlagenbaus und des Werkzeugbaus.

Vermittelt wird Fachwissen in diesen Bereichen:

  • Aufbereitung technischer Zeichnungen und Festlegung technologischer und geometrischer Daten im Umgang mit Tabellen, Diagrammen etc.
  • Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im manuellen Programmieren einfacher Werksstücke
  • Rüsten von CNC-Maschinen einschließlich deren Werkzeugvoreinstellung.
  • Praktische Handhabung von CNC-Maschinen einschließlich Programmeingabe, Optimierung und Fehldiagnose.
  • Handhabung CNC- gebundener Peripheriegeräte.
  • Dokumentation / Aufbewahrung von Werkstückprogrammen und Datenträgern.

 

 

BZ Bildungszentrum Kassel GmbH
Falderbaumstraße 18-20
34123 Kassel
www.bz-kassel.de

Margitta Kloth
Tel.: 0561 9596-113
M.Kloth@bz-kassel.de


BBZ Berufsbildungszentrum Marburg
Umgehungsstraße 1
35043 Marburg
www.bbz-marburg.de

Uta Amrhein
Tel.: 06421 40030
uta.amrhein@bbz-marburg.de


Firma Christmann & Pfeifer
Abteilung Ausbildungszentrum
Boxbachstraße 1
35236 Breidenbach
www.cpbau.de

Bernd Feige
Tel.: 06464 929-139
b.feige@cpbau.de

Zulassungsvoraussetzung

Zugelassen zur Prüfung wird

  • wer in einem anerkannten gewerblich-technischen Ausbildungsberuf die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung bestanden hat.
  • Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Kenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Fachwirtin / Fachwirt für Gebäudemanagement (HWK)

Facility Management ist die zeitgemäße und rechtskonforme Objektbewirtschaftung. Sie ist auf alle Dienstleistungsbereiche über den gesamten Gebäudelebenszyklus einer Immobilie oder Liegenschaft ausgerichtet.

Grundlagen sind DIN 15221-1 sowie die GEFMA-Richtlinien. Aufgrund der Tatsache, dass ca. 80 Prozent der gesamten Gebäudeentstehungskosten während der Nutzungsphase einer Immobilie ausgegeben werden, ergeben sich neue Tätigkeitsfelder für Unternehmen und Handwerksbetriebe. Nutzen Sie unsere Weiterbildung und bieten Sie Facility Services-Dienstleistungen an. Damit verbessern Sie Ihre berufliche Qualifikation und / oder stabilisieren Ihr Unternehmen.

Ziele des Lehrgangs mit 240 Unterrichtsstunden ist die Vermittlung von Rüstzeug für das Betreiben und Verwalten von Immobilien und Liegenschaften. Der Fokus liegt auf dem rechtskonformen und umweltorientierten Objektbetrieb, sowie die Reduzierung der Betriebs- und Nutzungskosten.

Sie erhalten neben den Schwerpunkten im technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen Gebäudemanagement einen Überblick über sämtliche Prozessabläufe hinsichtlich der Umsetzung von Einsparpotenzialen. Flächen-, Qualitäts- und Projektmanagement, Betreiberverantwortung, Kundenorientierung und der zielgerichtete Einsatz einer CAFM-Software sind weitere vorrangige Lernziele.

Inhalte

  • Grundlagen des Gebäudemanagements und des Technischen Gebäudemanagements
  • Gebäudeautomation
  • Energiemanagement
  • Gebäudetechnik
  • Kaufmännisches Gebäudemanagement
  • Grundlagen, Rechte und Pflichten
  • Objektabwicklung / -bewirtschaftung
  • Infrastrukturelles Gebäudemanagement
  • Dienstleistungsmanagement und Nutzungsoptimierung
  • Reinigungsdienstleistungen
  • Kundenorient präsentieren
  • Projektmanagement / CAFM
  • Betreiberverantwortung
  • Projektarbeit und Workshops

Handwerkskammer Kassel
Scheidemannplatz 2
34117 Kassel

Barbara Stodolski
Tel.: 0561 7888-162
Barbara.Stodolski@hwk-kassel.de


Bei Fragen bezüglich des Inhaltes wenden Sie sich gerne an den Dozenten und Fachmann auf diesem Gebiet, Klaus Neugebauer: kn-marketing@t-online.de

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung ist

  • eine mit Erfolg abgelegte Meisterprüfung in einem Bau- oder Ausbauhandwerk oder in einem anderen einschlägigen Handwerk.
  • Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Kenntnisse und Fertigkeiten vorahnden sind, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Gebäudeenergieberaterin / Gebäudeenergieberater (HWK)

Gebäudeenergieberater (HWK) ist eine Qualifizierung rund um die energetische Sanierung und Modernisierung der Bausubstanz. Sie werden in die Lage versetzt, unter Einbeziehung der Energiesparverordnung Kunden optimal auf dem Gebiet des baulichen Wärmeschutzes und der Heizungsanlagentechnik zu beraten und konkrete Modernisierungskonzepte zu entwickeln.

Nach der Fortbildung und Prüfung können Sie eine Gebäudeenergieberatung durchführen und den Gebäudeenergienachweis nach den geltenden gesetzlichen Grundlagen ausstellen. Dabei soll das Bauwerk – Baukonstruktion und technische Anlagen – unter bauphysikalischen, bautechnischen, baurechtlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten untersucht werden. Konzepte werden entwickelt, die die Energiebilanz eines Bauwerks nachhaltig verbessern. Sie erwerben übergreifendes Fachwissen zur umfassenden Energieberatung.

Landesinnungsverband für das Schornsteinfeger-Handwerk
Am Sportplatz 1A
36179 Bebra
www.schornsteinfeger-liv-hessen.de

Petra Kropp
Tel.: 06622 6063
livhessen@t-online.de


Bundesbildungszentrum für das Ausbaugewerbe
Werner-Heisenberg-Straße 4
34123 Kassel
www.bubiza.de

Petra Gruß
Tel.: 0561 9589-727
pg@bubiza.de

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung ist

  • die Meisterprüfung in einem einschlägigen Handwerk.
  • Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Kenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
  • Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland können bei der Zulassung zur Prüfung berücksichtigt werden.

Geprüfte Kfz-Servicetechnikerin / Geprüfter Kfz-Servicetechniker

Ein Kraftfahrzeug-Servicetechniker führt als technischer Spezialist des Betriebes komplexe Aufgaben der Instandhaltung, Fehlerdiagnose und Reparatur sowie des Einbaus von Zusatzeinrichtungen im Kraftfahrzeug in Abstimmung mit Mitarbeitern und Kunden durch. Sie nutzen die erforderlichen Werkzeuge, Geräte und Einrichtungen und veranlassen gegebenenfalls deren Instandhaltung. Die Grundsätze und Vorschriften des Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutzes werden dabei berücksichtigt. Sie beraten die Betriebsleitung in technischen Fragen und unterstützen sie bei der Einführung technischer Neuheiten;

Kraftfahrzeug-Servicetechniker diagnostizieren technische Probleme im Gespräch mit dem Kunden und legen Problemlösungen fest. Sie ermitteln die aus Kundenaufträgen und -wünschen folgenden Arbeitsaufträge. Beachtet wird dabei die Wirtschaftlichkeits- und Qualitätsstandards sowie die Terminplanung des Unternehmens. Lösungsvorschläge müssen beschrieben und begründet sowie das Vorgehen gegenüber dem Betrieb und dem Kunden in verständlicher Weise dargelegt werden. Hierzu muss die Leistungsfähigkeit der Betriebsorganisation für die Aufgaben eingeschätzt werden, damit die notwendigen organisatorischen Maßnahmen vorgenommen werden können. Zweckmäßige Dokumentationen über die technischen Arbeitsabläufe werden geführt.

Sie arbeiten in Ihrer technischen Funktion verantwortlich im Qualitätsmanagement, im betrieblichen Verbesserungsprozess und in der Organisation des betrieblichen Arbeits- Gesundheits- und Umweltschutzes mit. Als Vermittler technischer Neuheiten unterstützen Sie die Betriebsleitung bei notwendigen organisatorischen Vorkehrungen sowie bei der Information und Qualifizierung der Mitarbeiter für ihre betrieblichen Aufgaben.

Gerade für technische Systemspezialisten, technische Kundenberater und betriebliche Vermittler technischer Neuerung in Betrieben unterschiedlicher Größe und Markenzugehörigkeit ist diese Qualifikation von Vorteil.

Die erfolgreiche Teilnahme befreit von der KFZ-Meisterprüfung Teil I.

BZ Bildungszentrum Kassel GmbH
KFZ-Innung
Falderbaumstr. 18-20
34123 Kassel
www.kfz-innung-kassel.de

Stefanie Weinrich
Tel.: 0561 20750832
weinrich@ftz-kassel.de


BBZ Mitte GmbH
Goerdelerstr. 139
36100 Petersberg
www.bbz-mitte.de

Andrea Christov
Tel.: 0661 6208450
andrea.christov@bbz-mitte.de

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung ist

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in den anerkannten Ausbildungsberufen Kraftfahrzeugmechaniker; Kraftfahrzeugelektriker oder Automobilmechaniker oder
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen fahrzeugtechnischen Beruf und ein Jahr Berufspraxis in der Kraftfahrzeuginstandhaltung oder
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen Metall- oder Elektroberuf und drei Jahre Berufspraxis in der Kraftfahrzeuginstandhaltung.
  • Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Kenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Geprüfte Polierin / Geprüfter Polier

Als geprüfte Polierin / geprüfter Polier sind Sie das Bindeglied auf jeder Baustelle. Durch diese Qualifizierung und der praktischen Erfahrung sind Sie befähigt, die fachgerechte Ausführung aller Arbeiten durch Planung, Organisation und Überwachung zu gewährleisten. Dabei werden auch betriebswirtschaftliche Belange beachtet. Auf der Baustelle sind Sie verantwortlich für die Betriebsbereitschaft und den wirtschaftlichen Einsatz der Betriebsmittel und Anlagen. Darüber hinaus erledigen Sie organisatorische und verwaltende Aufgaben und erstellen Leistungsberichte. Neben der fachlichen Arbeit wirken Sie auch maßgebend bei der Berufsausbildung Ihrer Auszubildenden mit.

Durch diese Fortbildung erhalten Sie die Befähigung, Prozesse im Hoch- oder Tiefbau zu organisieren und zu überwachen. Auf der Baustelle kontrollieren Sie den Betriebsablauf, die Qualität der ausgeführten Arbeiten und Leiten das Personal.

Stufenausbildung Bau
Berufliche Schulen
Südring 35
37269 Eschwege
www.bs-eschwege.de

Heiko Schilling
Tel.: 05651 8697
schilling@abz-wm.de

 

 

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung ist:

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der dem Bereich der Bauwirtschaft zugeordnet werden kann und danach eine einschlägige Berufspraxis, die unter Anrechnung der in der Ausbildungsordnung für den Ausbildungsberuf vorgeschriebene Ausbildungsdauer mindestens fünf Jahre beträgt, oder
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine einschlägige Berufspraxis, die unter Anrechnung der in der Ausbildungsordnung für den Ausbildungsberuf vorgeschriebenen Ausbildungsdauer mindestens sechs Jahre beträgt, oder
  • eine mindestens sechsjährige einschlägige Berufspraxis.
  • Die Berufspraxis muss wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüften Poliers oder einer geprüften Polierin haben und die Qualifikationen eines Werkpoliers oder Werkpolierin oder eine andere fachlich und nach Breite und Tiefe entsprechende Qualifikation beinhalten.
  • Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Kenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Restauratorin / Restaurator im Tischler-, Maurer- und Stahlbetonbauer-, Maler- und Lackierer- sowie Zimmerer-Handwerk(aufbauend auf den Meister)

Die Weiterbildung von Handwerkerinnen und Handwerkern zur Wahrnehmung der Aufgaben von Denkmalschutz und Denkmalpflege führt Sie zu Kontakten mit interessierten und interessanten Menschen. Vor dem Hintergrund Ihres Handwerksberufes erfahren Sie, dass "Handwerkliche Denkmalpflege" selten mit einer einfachen Problemlösung daherkommt. Vielmehr braucht es die traditionellen Techniken zur Schadensbehebung und moderne Restaurierungs- / Konservierungsmethoden, um in jedem Einzelfall Maßnahmen zur Erhaltung von Originalsubstanzen zu entwickeln und festzulegen. Hierzu lernen Sie die Einzigartigkeit jedes Denkmals zu würdigen und die historische und künstlerische Aussage eines Denkmals und seiner Teile als materiellen Bedeutungsträger für die Gegenwart zu begreifen. Denkmalpflege ist eine gemeinsame Aufgabe unterschiedlicher Fachdisziplinen, und der Umgang mit wissenschaftlichen Konzepten und Gutachten. Der ständige Erfahrungsaustausch und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten ist Berufsalltag.

Bei dieser Fortbildung lernen Sie die neuesten Restaurierungsmethoden unter Beachtung alter Handwerkstechniken sicher anzuwenden. Sie erfahren, was bei der vorschriftsmäßigen Pflege von Denkmälern und unter Denkmalschutz stehender Gebäude zu beachten ist, denn die Umsetzung der Ziele des Denkmalschutzes in die Praxis der Denkmalpflege liegt im großen Umfang in den Händen von Handwerkern.

Ziel ist es, ein fundiertes Hintergrundwissen in der Kunst- und Kulturgeschichte, den naturwissenschaftlichen Grundlagen und der Materialkunde, der Denkmalpflege und dem Denkmalschutz sowie für die Erstellung einer Dokumentation für den alltäglichen Handlungsbedarf in der Praxis zu erreichen.

Es waren Handwerker, die die heutigen Baudenkmäler geschaffen haben und Handwerker sind nach wie vor Fachleute für deren Erhaltung, Sanierung und Restaurierung.

Propstei Johannesberg gGmbH
Fortbildung in Dekmalpflege und Altbauerneuerung
Propsteischloss 2
36041 Fulda
www.propstei-johannesberg.de

Dieter Gärtner
Tel.: 0661 9418-130
info@propstei-johannesberg.de


Bundesbildungszentrum für das Ausbaugewerbe
Werner-Heisenberg-Str. 4
34123 Kassel
www.bubiza.de

Bianca Reibenspies
Tel.: 0561 9589-717
br@bubiza.de

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung ist

  • eine mit Erfolg abgelegte Meisterprüfung im jeweilgen Handwerk.
  • Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Kenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

MalerIn und LackiererIn für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege

TischlerIn für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege

MaurerIn für Restaurierungsarbeiten (aufbauend auf Ihre Gesellenprüfung)

ZimmererIn für Restaurierungsarbeiten

Bei dieser Fortbildung lernen Sie, die neuesten Restaurierungsmethoden unter Beachtung alter Handwerkstechniken sicher anzuwenden. Sie erhalten die Qualifikation erhaltenswerte Substanz zu erkennen und diese unter Anwendung geeigneter Bearbeitungs- und Verarbeitungstechniken mit entsprechenden Arbeitsgeräten, Werk- und Hilfsstoffen in Stand zu setzen, sowie vorbeugende Maßnahmen zu deren Erhaltung durchzuführen. Erfahren Sie was bei der vorschriftsmäßigen Pflege von Denkmälern und unter Denkmalschutz stehender Gebäude zu beachten ist, denn die Umsetzung der Ziele des Denkmalschutzes in die Praxis der Denkmalpflege liegt im großen Umfang in den Händen von Handwerkern.

Ziel ist es, ein ausreichendes Hintergrundwissen in der Kunst- und Kulturgeschichte, den naturwissenschaftlichen Grundlagen und der Materialkunde, der Denkmalpflege und dem Denkmalschutz sowie für die Erstellung einer Dokumentation für den alltäglichen Handlungsbedarf in der Praxis zu erreichen, damit Sie den Meister fachgerecht unterstützen können.

Zulassungsvoraussetzung

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung Maler / Malerin für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege ist

  • eine mit Erfolg abgelegte Gesellenprüfung im Maler und Lackierer-Handwerk.

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung Tischler / Tischlerin für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege ist

  • eine mit Erfolg abgelegte Gesellenprüfung im Tischler-Handwerk.

 Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung Maurer / Maurerin für Restaurierungsarbeiten ist

  • eine bestandene Gesellenprüfung im Maurer-Handwerk und mindestens zwei Jahre Berufstätigkeit als Maurer.

 Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung Zimmerer für Restaurierungsarbeiten ist

  • eine bestandene Gesellenprüfung im Zimmer-Handwerk und mindestens zwei Jahre Berufstätigkeit als Zimmerer.

 Für alle gilt:

  • Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass kenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Gestalterin / Gestalter im Handwerk

In der "Werkakademie für Gestaltung Hessen" können Sie sich in einem Voll- oder Teilzeitstudium zur Gestalterin bzw. zum Gestalter im Handwerk ausbilden lassen. Die Akademie bietet gerade für Handwerker ein praxisorientiertes und berufsübergreifendes Studium, in dem sowohl kreativ wie entwurfsorientiert gearbeitet wird. Beim experimentellen Ausprobieren und Entwickeln in unserer Werkstatt können Sie in Zusammenarbeit mit den Dozentinnen und Dozenten neue Materialien und Techniken kennen lernen und ausprobieren.

Als Gestalterin bzw. Gestalter im Handwerk haben Sie:

  • natürlich Freude an Gestaltung und darüber hinaus professionell fundiertes Fachwissen
  • einen Mehrwert in Ihrer handwerklichen Arbeit
  • die Möglichkeiten Gestaltungsarbeit und handwerkliche Umsetzung aus einer Hand anzubieten
  • einen klaren Wettbewerbsvorteil
  • als Geselle eine Hochschulzugangsberechtigung
  • im europäischen Ausland einen Bachelor Status
  • ein Äquivalent zum Meistertitel im Handwerk mit dem Fokus auf Gestaltungskompetenz

Werkakademie für Gestaltung Hessen
Falderbaumstr. 18
34123 Kassel
www.werkakademie-hessen.de

Lutz Schell-Peters
Tel.: 0561 9596-330
lutz.schell-peters@hwk-kassel.de

 

 

Praxisorientierte Ausbildung

Während der Ausbildung beschäftigen Sie sich mit dem praxisbezogenen Gestalten handwerklicher Produkte. Grundlage eines jeden Gestaltungsprozesses ist die persönliche Kreativität, auf die alle weiteren Entwurfsschritte aufbauen. Daher beginnt das Studium mit einem zweiwöchigen Kreativtraining.

Neben den notwendigen Basisqualifikation, der berufsübergreifende wie berufsbezogene Fachlehre steht selbstverständlich die Produktgestaltung im Mittelpunkt. Dabei werden Themen wie Entwurfsmethodik, zeichnerischen Darstellungstechniken, Farblehre, Design- und Kulturgeschichte intensiv miteinbezogen.

In erster Linie verfolgt das Studium drei Ziele:

  • Kompetenzerweiterung und Persönlichkeitsentwicklung bei den Studierenden
  • Befähigung zur Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben in Betrieben bis hin zur Selbständigkeit
  • Förderung und Anregung zu mehr Gestaltungsqualität im Handwerk

Wer sich an einer Design lehrenden Institution wie der Werkakademie kreativ und entwurfsorientiert ausbilden lässt, kann beim Wiedereintritt in sein Berufsleben die besseren Ideen und damit funktionsgerechteren Lösungen entwickeln. Darüber hinaus erkennen Sie, wie aus der eigenen Kreativität Alleinstellungsmerkmale bilden können.