Studium & Fördermöglichkeiten

Stehenbleiben ist Stillstand. Wissen ist Macht. Sichern Sie darum Ihre berufliche Zukunft und die Zukunft Ihres Unternehmens.

Thomas Einberger; argum

Studium

Meisterinnen und Meister sowie beruflich gleichwertig Fortgebildete können seit dem Wintersemester 2009/2010 an Universitäten und Fachhochschulen studieren. Hierfür ist neben der bestandenen Meister- oder Fortbildungsprüfung kein weiterer Leistungsnachweis erforderlich.

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die Teilnahme an einem Beratungsgespräch an der ausgewählten Hochschule. Dieses Gespräch ist jedoch nicht entscheidend für die tatsächliche Studienzulassung, sondern dient der Information des Studienbewerbers und seiner eigenen Beurteilung der Studierfähigkeit.

Eine Ausnahme von diesem Verfahren stellt die Bewerbung für Studiengänge dar, die von der "Stiftung für Hochschulzulassung" vergeben werden.

Begabtenförderung berufliche Bildung

Die Bundesregierung unterstützt gezielt mit einem Weiterbildungsstudium begabte junge Absolventinnen und Absolventen in einer Berufsausbildung. Finanziert wird das Programm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Durchgeführt wird es von den Kammern und zuständigen Stellen für Berufsbildung.

Bewerben um ein Weiterbildungsstipendium kann sich, wer:

  • eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder Handwerksordnung (HwO) abgeschlossen hat,
  • die Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser bestanden hat oder
  • bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten Drei gekommen ist oder
  • ihre / seine Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule nachweisen kann,
  • weder Studentin bzw. Student noch Hochschulabsolventin bzw. Hochschulabsolvent ist
  • zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre ist (in zu begründenden Ausnahmefällen kann die Aufnahme maximal bis zu drei Jahre später erfolgen)

Gefördert werden:

  • der Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen
  • die Vorbereitung auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meisterin, Techniker, Betriebswirtin, Fachwirt, Fachkauffrau)
  • der Erwerb fachübergreifender und allgemeiner beruflicher oder sozialer Kompetenzen (z.B. Fremdsprachen, EDV, kommunikative Fertigkeiten, Konflikt- und Projektmanagement)

Über einen Zeitraum von maximal drei Jahren können die Stipendiatinnen und Stipendiaten Zuschüsse von jährlich bis zu 2.400 Euro für anspruchsvolle Weiterbildungen beantragen. Der Eigenanteil beträgt zehn Prozent der förderfähigen Kosten pro Maßnahme.

Ansprechpartnerin in allen Fragen des Weiterbildungsstipendiums ist die Stelle, bei der das Ausbildungsverhältnis des Bewerbenden eingetragen war. Die Handwerkskammer Kassel ist einer dieser Stellen. Sie führt das Förderprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach dessen Richtlinien durch, wählt ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten aus, berät diese, entscheidet über die Förderungsfähigkeit beantragter Weiterbildungen und zahlt die Fördermittel aus.

Neue Stipendiatinnen und Stipendiaten nehmen wir jeweils zum 1. Januar eines Jahres auf. Bewerbungsschluss ist jeweils der 31. Oktober des Vorjahres. Im anschließenden Auswahlverfahren berücksichtigen wir alle Bewerbungen, die fristgerecht und vollständig bei uns eingegangen sind. Bewerbungsformulare können Sie bei uns anfordern.

Inken Aulenbacher
Prüfungswesen, Begabtenförderung

Telefon 0561 7888-135
inken.aulenbacher@hwk-kassel.de

Aufstiegsstipendium

Studieren mit Berufserfahrung

Der Fachkraft von heute neue Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung zu eröffnen - das ist das Ziel des Aufstiegsstipendiums.
Das Förderprogramm unterstützt Berufserfahrene, die besonderes Talent und Engagement bewiesen haben, bei der Durchführung eines ersten Hochschulstudiums.

Das Programm erhöht die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung und ermöglicht Fachkräften die weitere berufliche Entwicklung.

Die SBB - Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung führt im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipentiaten durch und begleitet sie während des Studiums.

Voraussetzungen

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Aufstiegsfortbildung
  • eine dem Abschluss der Ausbildung anschließende Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren zum Zeitpunkt der Bewerbung und vor Studienbeginn,
  • ein Nachweis über die besondere Leistungsfähigkeit in Ausbildung und Beruf, u.a. durch die Note der Berufsabschlussprüfung oder durch die besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers,
  • noch kein Hochschulabschluss. Für bereits Studierende gilt: Eine Bewerbung ist bis zur Beendigung des zweiten Studiensemesters möglich.

Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.

Kontaktdaten

Ansprechpartner SBB