Was kostet eine Handwerkerstunde

Viele Handwerker kennen das: Konfrontieren sie ihre Kunden mit den Preisen, bekommen sie zu hören, dass Handwerker zu teuer sind. Lesen Sie hier, warum das nicht stimmt und wie sich eine Handwerkerstunde zusammensetzt.

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Der Verrechnungssatz ist nicht der Verdienst

Der auf den ersten Blick recht hohe Stundenverrechnungssatz gerät immer wieder in den Brennpunkt der Kritik. Was viele Kunden aber nicht wissen:

Der Stundenverrechnungssatz ist nicht gleich dem Stundenverdienst eines Handwerkers!

Er setzt sich vielmehr zusammen aus

  • den Lohnzusatzkosten
  • den Gemeinkosten und
  • dem Stundenlohn.

Was dann noch übrig bleibt, ist der Gewinn. Berechnet ein Handwerker zum Beispiel eine Arbeitsstunde mit 48,40 Euro, so entfallen davon etwa 15 Euro auf den Stundenlohn, 12,58 Euro auf Lohnnebenkosten und 18,39 Euro sind Gemeinkosten. Dem Betrieb verbleiben unter dem Strich nur 2,43 Euro Gewinn.

Broschüre "Wie viel kostet eine Handwerkerstunde?"

Damit die Zusammensetzung des Stundenlohns für Handwerkskunden kein unlösbares Rätsel bleibt, haben wir in einer Broschüre die wichtigsten Informationen zum Thema Handwerker-Stundenlohn zusammengefasst. Die Broschüre macht deutlich, wie sich der Stundenverrechnungssatz zusammensetzt und was genau in den Lohnzusatz- und Gemeinkosten enthalten ist. Handwerker erklären darin Nicht-Handwerkern, warum eine Handwerkerstunde nicht der Verdienst ist, den eine Stunde Arbeit im Dienst des Kunden einbringt und wie klein der Gewinn ist, der vom Stundensatz bleibt.