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27.10.2020

Richtig Lüften – aber wie? Eine Hilfe.

27.10.20 | Lüften hilft das Corona-Risiko in geschlossenen Räumen zu reduzieren. Praktische Hilfe um zu berechnen, wieviel frische Luft welcher Raum braucht.

Lüften hilft das Corona-Risiko in geschlossenen Räumen zu reduzieren, heißt es unter anderem beim Umweltbundesamt. Wie lange ein Fenster geöffnet bleiben muss, ist aus wissenschaftlicher Sicht jedoch nicht eindeutig zu beantworten. Denn: Wie viel Luft durch ein Fenster strömt hängt ab von der Temperaturdifferenz zwischen außen und innen, der Windgeschwindigkeit und -richtung, der Öffnungsfläche des Fensters und der Architektur des Raumes.

Einen groben Richtwert gibt es jedoch: Lüftungsregeln vom Umweltbundesamt oder den Arbeitsstättenrichtlinien besagen, dass mindestens alle 20 Minuten für mehrere Minuten das Fenster voll geöffnet werden sollte – in der Fachsprache auch Stoßlüften genannt. In wärmen Jahreszeiten sagen Experten, dass das Fenster auch permanent geöffnet bleiben kann. Wenn möglich sollte eine Querlüftung hergestellt werden – Fenster und Türen auf gegenüberliegenden Seiten sollten geöffnet werden. Die Fenster nur zu kippen reicht hingegen nicht aus, um genügend frische Luft in den Raum zu bekommen. Außerdem können raumlufttechnische Anlagen zusätzlich für frische Luft sorgen.

So viel zur allgemeinen Regelung. Doch es gibt auch sehr konkrete Möglichkeiten den Bedarf an frischer Luft in Büroräumen und Werkshallen zu bestimmen. Dazu hat unter anderem die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe Informationen zusammengestellt. Wichtig für die Berechnung des Lüftungsintervalle sind die Größe des Raums, die Art der Tätigkeit sowie die Anzahl der Personen, die sich in dem Raum aufhalten.

Wer sich die Lüftungsintervalle abängig von Größe des Raumes und Art der Arbeit lieber im Internet ausrechnen lassen will, der wird HIER fündig, wer gerne ein Diagramm im pdf-Form hat, der kann es HIER herunterladen.

(Quelle)