KI macht Betrugsversuche immer überzeugender

Täuschend echte E-Mails und Nachrichten sind längst keine Seltenheit mehr.

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Künstliche Intelligenz eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten im Alltag, sondern wird zunehmend auch für betrügerische Zwecke eingesetzt. E-Mails, Nachrichten oder andere Kontaktaufnahmen lassen sich mithilfe von KI so gestalten, dass sie seriös und glaubwürdig wirken. Dadurch steigt das Risiko, auf Phishing- oder Täuschungsversuche hereinzufallen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, insbesondere Absender, Internetadressen und Links sorgfältig zu prüfen. Auch unerwartete Handlungsaufforderungen, künstlich erzeugter Zeitdruck oder die Aufforderung, vertrauliche Informationen preiszugeben oder Zahlungen zu veranlassen, gelten als typische Warnsignale.

Wie überzeugend solche Maschen inzwischen sein können, zeigt ein aktueller, anonymisierter Fall: Eine geschäftlich wirkende Kontaktaufnahme drängte darauf, den Druckauftrag für eine Anzeigenschaltung freizugeben. Die wurde aber nicht an den Firmeninhaber geschickt, der im Krankenstand ist, sondern an einen Mitarbeiter. Dieser wurde danach zudem telefonisch kontaktiert mit der Versicherung, der Firmeninhaber habe die Anzeige schon im letzten Jahr in Auftrag gegeben und da heute der Druck starten würde, müsse er nur noch schnell unterschreiben. 

Für Unternehmen und Beschäftigte gewinnt deshalb ein kritischer Umgang mit ungewöhnlichen oder unerwarteten Kontaktaufnahmen weiter an Bedeutung. Im Zweifel sollte die Echtheit einer Anfrage über einen unabhängigen Kommunikationsweg überprüft werden.

Ausführliche Informationen zum Erkennen von Phishing sowie weitere Empfehlungen bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).