Handwerk unterstreicht die wechselseitige Verantwortung für eine leistungsfähige Arbeitswelt
Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind Partner, keine Gegenspieler. Sie gestalten gemeinsam den Erfolg der Betriebe.
Die jüngsten politischen Aussagen zur Wahrnehmung von Arbeitgebern haben in der Wirtschaft und bei zahlreichen Arbeitgeberverbänden deutliche Kritik ausgelöst. Die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern (ARGE) nimmt dies zum Anlass auf den Kern der Sozialpartnerschaft hinzuweisen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer stehen nicht in einem Gegeneinander. Sie sind aufeinander angewiesen und tragen gemeinsam zur wirtschaftlichen Stärke des Landes bei. Diese Koexistenz bildet die Grundlage einer verlässlichen und stabilen Arbeitswelt.
Im Handwerk zeigt sich diese Zusammenarbeit in besonderer Weise. Arbeitgeber und Arbeitnehmer wirken in den Gremien des Handwerks gemeinsam und gleichberechtigt mit, wenn es um zentrale Entscheidungen, langfristige Strategien oder die Ausrichtung der Selbstverwaltung geht. Diese paritätische Beteiligung ist Ausdruck des Respekts vor der Leistung beider Seiten. Arbeitgeber investieren in moderne Arbeitsbedingungen, technische Weiterentwicklung und Fachkräftesicherung. Arbeitnehmer tragen mit Kompetenz, Engagement und Erfahrung maßgeblich zur Leistungsfähigkeit der Betriebe bei. Beide Seiten sichern gemeinsam den wirtschaftlichen Erfolg und die Innovationskraft des Mittelstandes.
»Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind Partner, keine Gegenspieler. Sie gestalten gemeinsam den Erfolg der Betriebe. Verkürzende Darstellungen, die einseitig Verantwortung zuschreiben, verzerren die Realität und werden der engen Zusammenarbeit nicht gerecht“, erklärt ARGE-Präsident Frank Dittmar.
ARGE-Hauptgeschäftsführer Pierre Schlosser ergänzt: »Die Sozialpartnerschaft lebt von Respekt, Sachlichkeit und einem differenzierten Blick auf die Leistungen aller Beteiligten. Wer Arbeitgeber oder Arbeitnehmer isoliert betrachtet, verliert den Kern unseres Arbeitsmodells aus dem Blick.«