Ausbildungsprämie

Kleine und mittelständische Unternehmen, die in der Corona-Krise ihr Ausbildungsengagement aufrechterhalten oder gar erhöhen, erhalten einen finanziellen Zuschuss

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Die Ausbildungsprämie fördert kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.

Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

Voraussetzungen

Um die Ausbildungsprämie oder die Ausbildungsprämie plus zu erhalten, muss der Betrieb erheblich von der Corona-Krise betroffen sein. Dafür gelten diese Kriterien:

  • Die Beschäftigten haben im Jahr 2020 mindestens in einem Monat in Kurzarbeit gearbeitet oder
  • der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum entweder …
    … in 2 aufeinanderfolgenden Monaten um durchschnittlich 50 Prozent zurückgegangen oder
    … in 5 zusammenhängenden Monaten um durchschnittlich 30 Prozent zurückgegangen.

    Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, kann in beiden Varianten alternativ der Durchschnitt des jeweiligen Zeitraums für 2020 mit dem Durchschnitt der Umsätze der Monate November und Dezember 2019 verglichen werden. 

Alle notwendigen Dokumente und die Möglichkeit der Antragsstellung finden Sie auf einer Sonderseite der Bundesagentur für Arbeit.

Dort auch ein ausführliches FAQ.

Tipp:
Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich an unsere Ausbildungsberater/-innen unter 0561 7888-134 / -137 / -173 / -174

 

Die auszufüllende Bescheinigung über die Anzahl der Ausbildungsplätze senden Sie bitte an nadine.doering@hwk-kassel.de