Infos Friseure & Kosmetik-Betriebe

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Aktuelle Infos

+++ Aktuelle Info 22. Mai +++

Die Berufsgenossenschaft BGW hat Ihre Arbeitsschutzstandards für Friseure und Kosmetiker und Fußpfleger (siehe rechts) nochmals ergänzt. Die Änderungen sind bei beiden Handwerken identisch.

Ein Betretungs- / Bedienungsverbot des Salons bei angeordneter behördlicher Quarantäne des Kunden sowie Symptomträgern wurde aufgenommen. Hierauf soll bereits bei der Terminvereinbarung hingewiesen werden.

Die Vorschriften der Verpflichtung des Tragens von Masken mit dem FFP2-/N95/KN95-Standard bei gesichtsnahen Behandlungen wurden verbindlicher formuliert.

Für die kosmetische Fußpflege im Bereich der Kosmetik gelten die o.g. gesonderten Bestimmungen, die eine Maskenpflicht gemäß o.g. Standard insbesondere bei Schleifarbeiten an Haut und Nagel vorsehen.

Im betrieblichen Alltag sollten sich hierdurch keine Veränderungen ergeben.

Regelmäßig aktualisierte FAQs finden Sie mit einem Klick auf das jeweilige Handwerk:

 

 

+++ Aktuelle Info 20. Mai +++

Die BGW hat nunmehr klargestellt, unter welchen konkreten Voraussetzungen Zeitschriften in Friseursalons (und sinngemäß auch für die anderen vom Regelungsbereich der BGW erfassten Handwerke) zur Verfügung gestellt werden können:

Es werden geeignete Hygienemaßnahmen empfohlen, die eine Keimverschleppung auf Zeitungen bzw. Zeitschriften und Personen verhindern sollen. Das sind zum Beispiel die Händehygiene von Beschäftigten und Kunden (Handschuhtragen, Händedesinfizieren bzw. -waschen) sowie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen.

Diese Maßnahmen sind notwendig, da noch nicht abschließend geklärt ist, ob über biologisches Material auf Zeitungen bzw. Zeitschriften eine SARS-CoV-2 Infektion ausgeschlossen werden kann.

Antworten auf häufigen Fragen von Friseuren finden sich in einem FAQ auf der Seite der Berufsgenossenschaft.

 

 

+++ Aktuelle Info 11. Mai +++

Die Berufsgenossenschaft BGW hat die Arbeitsschutzhinweise für das Friseurhandwerk angepasst (siehe rechts). Diese Arbeitsschutzhinweise gelten jetzt auch ausdrücklich für Barbiere. U.a. ist geregelt:

Wenn der Kundin oder dem Kunden während einer Gesichtsbehandlung, wie Make-up, Rasur und Bartpflege, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist, müssen Beschäftigte eine Atemschutzmaske (mindestens FFP2-Masken, auch gleichwertige Masken mit der Bezeichnung N95 und KN95) tragen, ergänzt durch eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschild zum Schutz vor Kontaktinfektionen bei gesichtsnahen Tätigkeiten. Zum Schutz der Kundschaft dürfen Atemschutzmasken kein Ausatemventil enthalten.

Antworten auf häufigen Fragen von Friseuren finden sich in einem FAQ auf der Seite der Berufsgenossenschaft.

Zudem wurden nun auch die Arbeitschutzhinweise für die Kosemtiker veröffentlicht, siehe ebenfalls rechts.

Antworten auf häufigen Fragen von Kosmetikern finden sich in einem FAQ auf der Seite der Berufsgenossenschaft.

 

+++ Aktuelle Info 4. Mai +++

Seit Montag, 4. Mai 2020, dürfen Friseure, Fußpflege- und Kosmetikbetriebe wieder öffnen – unter strengen Auflagen zum Infektionsschutz und Hygieneregeln. 

Arbeitsschutzstandards für das Friseurhandwerk

Damit sich Friseursalons auf die Eröffnung vorbereiten können, hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) einen Branchenstandard für Friseurbetriebe entwickelt. Er basiert auf dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieser Branchenstandard konkretisiert und ergänzt die Arbeitsschutzmaßnahmen. Ziel ist es, Infektionsketten zu unterbrechen, um die Bevölkerung zu schützen sowie die Gesundheit von Beschäftigten zu sichern, die wirtschaftliche Aktivität wiederherzustellen und zugleich einen mittelfristig andauernden Zustand flacher Infektionskurven herzustellen.

Er enthält verbindliche Regeln, die Friseursalons umsetzen müssen, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus bei Friseurtätigkeiten zu reduzieren. Der Arbeitsschutzstandard regelt insbesondere die Vorgaben zu
 

  • Arbeiten in der Pandemie – Risikoreduzierung im Friseurbetrieb
  • Betriebliches Maßnahmenkonzept für zeitlich befristete zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 (SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard Friseurhandwerk) 


Die Vorgaben der BGW in Kürze:

  • Mund- und Nasen-Schutz für Beschäftigte und Kundschaft
  • Obligatorisches Haarewaschen im Salon
  • Ausreichende Schutzabstände, gegebenenfalls mit Anpassung von Friseurarbeitsplätzen
  • Abschaffung von Wartezonen
  • Verwendung jeweils gereinigter Arbeitsmaterialien je Kunde
  • Optimierte Lüftung
  • Unterweisung der Beschäftigten in Schutzmaßnahmen, Händehygiene und Hautschutz

 

Hinweisschilder für die Salons

Die Beschäftigten sind über die Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen im Salon und für den Kundenkontakt zu unterweisen. Die besondere Situation von Auszubildenden, Schwangeren und Stillenden, Älteren und Personen mit chronischen Erkrankungen, die zu einem erhöhten Risiko für schwere Verläufe einer Covid-19 führen können, sind dabei besonders zu berücksichtigen. Dies sorgt für die Handlungssicherheit der Beschäftigten. Die Salonleitung muss die Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln erklären und verständliche Hinweise geben, auch durch Hinweisschilder, Aushänge, Bodenmarkierungen usw. Wir haben für Sie ein Hinweisschild zu den notwendigen Hygienemaßnahmen erstellt, welches Sie in Ihren Salon aushängen können.

 

Abstandshalter - Plakat A4 - Was ich tue, hält mich gesund

Abstandshalter - Plakat A3 - Was ich tue, hält mich gesund

Bargeldlos bezahlen - Plakat A3

Lächeln statt Händeschütteln - Alltagsmasken - Plakat A3

 

 

Zudem gibt es eine Hotline der Berufsgenossenschaft, unter der sich Mitgliedsbetriebe informieren können: 040 20207-1880.

 

Weitere Informationen der BGW:

Hygiene im Friseursalon (Beschäftigte)

Die wichtigsten Fragen und Antworten